22.+29. März

An den beiden letzten Montagen vom März werden wir eine kleine Organisationspause machen. Danach werden wir mit neuem Namen, neuer Energie und vielen spannenden Veranstaltungen weitermachen.

15.03. Kurzfilmabend

8. März – Internationaler Frauen-Lesben-Mädchen Kampftag

Am Montag den 8.März zeigen wir den Film Grüne Tomaten

>>Internationaler Frauentag

22.02. Knastabend mit ABC

Am Montag den 22.02. sind Genoss_innen vom Anarchist Black Cross anwesend und geben eine Einführung in das Thema „Gefangenenarbeit“. Zudem wird es einen Workshop zum Thema „Knastbriefe schreiben“ geben.

Das Café ist wie immer offen ab 18h und die Veranstaltung beginnt um 20h.

http://noprisonnostate.blogsport.de/

was ist anarchist black cross?

der ursprung des anarchist black cross (ABC) geht zurück bis in die zeit der russischen revolution. ein anarchistisches rotes kreuz wurde im zaristischen rußland gegründet, um hilfe für politische gefangene und ihre familien zu organisieren, aber auch zur selbstverteidigung gegen angriffe durch die kosakenarmee.

während des russischen bürgerkrieges änderte die organisation ihren namen in schwarzes kreuz (BLACK CROSS), um verwechslungen mit dem roten kreuz zu vermeiden, welches ausschließlich armen-unterstützung im land leistete. nachdem die bolschewistInnen die macht übernommen hatten wurde das schwarze kreuz nach berlin verlegt. es fuhr dort fort gefangenen des bolschewistischen regimes zu helfen, ebenso wie den opfern des italienischen faschismus und anderen. trotz der wachsenden nachfrage brach das black cross in den 40er jahren wegen mangelnder finanzen zusammen. allerdings gab es nach dem spanischen bürgerkrieg noch internationale hilfsorganisation von spanienkämpfern und unter der hitlerdiktatur libertäre untergundgruppen, die bspw. Leute über die grenzen brachten. (mehr…)

15.02. Kinoabend

Beautiful Boxer

Der kleine Nong Toom (Asanee Suwan) wächst in einer entlegenen Provinz Thailands auf. Schon bald merkt der Junge, dass er anders ist als seine Spielkameraden. Was diese nicht wissen: Nong hat einen Traum, und zwar träumt er davon, eines Tages ein richtiges Mädchen zu sein. Per Zufall gerät er in einen Kickboxkampf, den er prompt gewinnt. Der Junge erkennt, dass er mit dem Sport nicht nur der Armut seiner Familie entkommen, sondern auch seinen Traum – ein Leben als Frau – erfüllen kann. Er wird Kickboxer und begibt sich damit in eine Gesellschaft, die seinem Wesen nicht unähnlicher sein könnte, denn beim Kickboxen zu gewinnen, setzt eine Unterwerfung unter die Männlichkeitsrituale und den kompromisslosen „männlichen“ Siegeswillen voraus. Anfangs muss er sich in miesen kleinen Provinzarenen durchschlagen, doch schon bald erringt er sich durch seinen harten und kompromisslosen Kampfstil die Bewunderung des Publikums. Umso größer die Empörung, als der Star-Boxer schließlich seinen Wunsch nach einer Geschlechtsumwandlung offenbart.

Viele seiner ehemaligen Anhänger werfen ihm vor, das Image des Thai-Boxens in den Schmutz gezogen zu haben. Vielleicht ist es aber auch einfach das Paradoxon, dass ein Boxer wie ein Mann darum kämpft, eine Frau zu werden, zu viel für die Fans. Als er schließlich im Dezember 1999 das Krankenhaus verläßt, ist er eine Frau geworden, und sein schwerster Kampf liegt hinter ihm. Heute arbeitet Nong Toom als Model, Schauspielerin und Lehrerin für Muay Thai (Thai Kickboxen) in Bangkok. Sie selbst kann nicht mehr im Ring stehen, da Frauen in Thailand nicht zum Kickboxen zugelassen sind.



Wir zeigen den Film auf deutsch

Der Film erzählt die wahre Geschichte von Parinya Charoenphol.

Der Film beginnt um 20.00h; das Café ist wie immer offen ab 18.00h.



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